Ein Wandbild!

Ja, ich konnte es auch nicht glauben, dass ich nach dem Portfoliobuch-Test von Saal-Digital wieder ausgewählt wurde, ein Wandbild zu testen!

50€ gabs dieses Mal dafür. Und was soll ich groß schreiben? Ich bin wie schon beim Fotobuch einfach begeistert!

Ich hatte mich für ein Fantasy-Elfen-Bild von Alina entschieden, das einfach nicht nur auf der Festplatte liegen durfte.

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Dank der Software geht das Erstellen kinderleicht und ist im Handumdrehen erledigt. Entscheiden, was ich möchte (ich bin einfach Alu-Dibond Fan!), Format auswählen und das Bild hinzufügen. Fertig.

Die Lieferzeit sollte knapp 5 Tage betragen. Aber was hab ich mich gefreut, als das gute Wandbild schon nach zwei (!!) Tagen vom freundlichen Briefträger vorbei gebracht wurde! Danke dafür nochmal, so ne Geschwindigkeit hätte ich (trotz der Erfahrung mit dem Portfoliobuch) nicht erwartet!

Hier gibts noch das Bild zu sehen:

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Über die Bildqualität muss ich ja nichts sagen, die ist wie immer herausragend! Danke an Saal-Digital, dass ich auch diesen Test durchführen durfte!

Was, du willst Geld für deine Bilder?

Ja, diese Frage darf ich mir immer mal wieder anhören. Einfache Antwort? Ja.

Die ausführlichere Antwort will ich ein wenig ausbreiten.

Ja, ich verlange Geld für meine Arbeit. Natürlich ist die Fotografie ein Hobby von mir. Und das soll sie vorerst auch bleiben. Leidenschaft, Lust an Bildern und viel Spaß mit den Personen vor der Kamera sind meine Hauptgründe, warum ich dieses Hobby betreibe. Mir ist deutlich bewusst, dass ein Hobby auch Geld kosten darf. Für mich.

Aber dennoch möchte ich mit der Fotografie Geld verdienen. Warum? Aus dem Grund, dass das Equipment teuer ist. Sehr teuer. Ich verlange für das, was ich tue, definitiv moderate Preise die im unteren Preissegment dessen angesiedelt sind, was Fotografen aufrufen. Und ich bin der sicher der Letzte, der jemanden ablehnt, weil die Preise für die betreffende Person zu teuer sind.

Ich fange jetzt keine Auflistung dessen an, was es alles kostet, Fotograf zu sein. Das gibt es an anderen Stellen mehr als genug. Dass ich für Fotoshootings Geld verlange, hat auch mit einer gewissen Wertschätzung meiner Arbeit zu tun. Was ist es meinen Kunden wert, dass genau ich sie fotografiere? Natürlich gibt es unendlich viele Fotografen, gerade seit es die Digitalisierung gibt und Media Markt oder Saturn Kameras zum Schnäppchenpreis raus hauen. Was einem ein Fotograf wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Wenn einem die Bilder gefallen, die Meinung über diesen Fotografen gut ist und man gerne an das Fotoshooting zurück denkt, hat man sich den richtigen Fotografen ausgesucht.

Mich beschäftigt das Thema mit dem Geld wirklich. Was ist ein Fotoshooting wert?

Ich möchte ein kleines Experiment wagen.

Aus dem einfachen Grund, weil ich es kann. Es mich interessiert. Die Idee ist Folgende:

Ich möchte für das nächste halbe Jahr keine Preise mehr für meine Shootings festlegen. Jeder soll das für ein Shooting bei mir bezahlen, was er oder sie möchte. Schlicht und ergreifend, quasi pay what you want.

Aber einen kleinen Haken hat die Sache dann doch. Ich werde nämlich regelmäßig an dieser Stelle den aktuellen Durchschnitt bekannt geben. Wenn Dir das Shooting mehr als der Durchschnitt wert ist, bekommst du deutlich mehr bearbeitete Bilder als unter dem Schnitt.

Das Experiment läuft bis Ende des Jahres, dann werde ich ein Fazit ziehen, was sich seither geändert hat.

Cosplay und ich

Wie ihr sicher schon irgendwie über meine Facebookseite mitbekommen habt, widme ich mich in der letzten Zeit verstärkt der Cosplay-Fotografie.

Für Außenstehende: Cosplay bedeutet, dass sich völlig normal anmutende Menschen in Kostüme werfen und damit auf Versammlungen (sogenannten Conventions) gemeinsam Spaß haben. Von gekauften bis aufwändig selbst genähten, gebastelten und entworfenen Kostümen ist alles dabei. Meist sind diese Kostüme (die in der „Szene“ Cosplays genannt werden) an Charaktere angelehnt, die die betreffende Person cool findet. Computerspiele, Mangas, Animes oder Filme bieten genug Stoff für Fantasie.

So treffe ich mich also in der letzten Zeit immer mal wieder mit allerlei verkleideten Menschen, von Blumen über Möwen bis zu Aliens findet man so einiges. Mein erstes Shooting hatte ich mit der lieben Aki. Es sollte um ein Manga gehen, Bleach genannt. Passend dazu hatte sie noch zwei Freundinnen Maria und Jenny mitgebracht, die Rollen des selben Mangas verkörperten. So konnten wir also zu viert durch den Japanischen Garten in Hamburg pilgern. Es war kalt, das Wasser gefroren, aber wir hatten jede Menge Spaß.

Heute, schon eine ganze Weile nach dem Shooting im Februar, sehe ich, dass eines der Bilder, die ich von Aki gemacht hatte, auf ihrer Facebookseite wieder auftaucht. Gezeichnet. Unglaublich! Meine Werke werden als Zeichnung wieder gegeben. Ich bin stolz, es freut mich! Dank an die mir bisher unbekannte Künstlerin Akito! Ihr dürft natürlich gern sowohl bei ihr als auch bei Aki einen Daumen rauf da lassen. Freut die beiden sicher! Aber hier kommen erst mal die Bilder:

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Model: Aki Scarlett
Und hier kommt die gemalte Version!

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